I see your Monster

Monster.

How should I feel?

Creatures lie here.

Looking through the window.

(by Dia Frampton)

Echte Monster verstecken sich, entgegen meinen früheren kindlichen Befürchtungen, nicht unter dem Bett, im Schrank o. ä.

Das sind die harmlosen Geschöpfe unter ihnen.

Meine Erfahrungen mit Monstern ist eine völlig andere.

Oder anders, meine Monster sind da offensiver.

Verpackt im vermeintlich schönstem Seidenpapier, mit Schleife und Blümchen,rühmen sie sich damit das authentischste, wohlwollendste Geschenk überhaupt zu sein.

Das Messer zum Auspacken haben Sie gleich dabei…Oder eher, um es Dir zur Zierde rücklinks anzustecken.

Tja daraus wird nix…. Ich stelle mich meinen Monstern immer entgegen, von vorn….

Das einzige was ich von Monstern halte? Abstand!

Clouds in my coffee


I try to find my way somehow
I’m floating on the highway now.

I’m sitting here and dream a dream

And do not understand the cream.

Feelings… Ambivalent now

Waiting for the greatest flow

To be free….Heavenly.

(lovely_esprit)

Meine Tür zum Wunderland

Das Portal ein im Antlitz gemütlich verziertes Haus …

Inmitten eines still gelegenen, wohligem Fleckchen Erde.

Eine urige Bibliothek in allem hölzern, mit einer Leiter….

So hoch, dass sie sich vom untersten Boden bis ins Dach erstreckt….

Mit Zwischenböden, voller Regale gefüllt mit Büchern.

Hier ein Recamiere….

Dort ein Fensterbrett, zum sitzen und verweilen…

Für einen kleinen Blick nach draußen.

Alles voller Geschichten, Fantasie, wohlbedachte Worte, Schriften, Zeichnungen…

Ein Baum mitten hindurch….

Mit einer Schaukel….

Und einer kleinen Tür, die weitere Magie verspricht….

Schaukeln

Wie kann ich einfach hier sitzen und schaukeln, während die Menschen voller Hektik durch das Leben stolpern?… Fragte das Kind seine Mutter.

Wie können die Menschen einfach voller Hektik durch das Leben stolpern, während ihre Kinder schaukeln?… Fragte die Mutter.

Und setzte sich auf die freie Schaukel neben ihm.

Budenzauber

Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig Kinder brauchen, um die Phantasie zu beflügeln und Wohlbefinden zu schaffen.

Und das abends zur Schlafenszeit.

Zumindest in meinen Augen😉

Nach einem unendlich langem Arbeitstag und somit wenig gemeinsamer Zeit, ist es umso verständlicher, wenn noch mehrmals nach einem verlangt wird…

Und sei es, um noch etwas ganz wichtiges zu erzählen oder die nächste gemeinsame Zeit zu planen.

Weshalb so lange warten?

Schnell ein großes Stück Stoff, ein paar Klammern… Irgendwo findet sich immer etwas, um es zu befestigen… Auch an Bett und Schrank…

Und abrakadabra fertig ist der Budenzauber… Oder in dem Fall das Budenbett.

Es wird natürlich auch gleich noch eingerichtet…. Elchlicht, Edelsteine, Schatzkiste, Kuscheltiere….

Das ist doch das, was mir als Kind selbst so viel bedeutet hat und Kindheit ausmacht.

In diesem Sinne:

„Für süße Träume und eine lange Nacht, süße Träume bis der Tag erwacht….“, wie Detlev Jöcker so schön besingt💫